Pflegebildungszentrum – ein guter Start ins Berufsleben
Worauf es im Krankenhaus ankommt? Natürlich auf gute Medizin. Aber mindestens genauso wichtig für die Patienten ist eine professionelle und herzliche Pflege. Denn schließlich sind es die Gesundheits- und Krankenpfleger bzw. seit 2020 auch die Pflegefachfrauen und -männer, die die meiste Zeit mit den Patienten verbringen und rund um die Uhr für sie da sind. Ein anspruchsvoller Beruf, der erfüllend sein kann und vor allem eine sichere Perspektive bietet. Jährlich schließen bis zu 50 Schüler ihre Ausbildung im Pflegebildungszentrum der Diakonie in Südwestfalen ab – und in den vergangenen Jahren haben alle sofort eine Arbeitsstelle gefunden.
Aktuelle Nachrichten aus der Diakonie in Südwestfalen
Referierten beim Siegener Forum Gesundheit im Diakonie Klinikum Jung-Stilling über die Arbeit der Suchtberatung: Linda Altgeld (links) und Melanie Lück von den Sozialen Diensten der Diakonie in Südwestfalen.
Suchterkrankung: Selten geht es nur um den Konsum
Eine Sucht bleibt häufig lange unentdeckt. Oft entwickelt sie sich schleichend oder Betroffene halten sie aus Scham geheim. Abhängigkeitserkrankungen führen nicht nur zu schwerwiegenden gesundheitlichen Komplikationen, auch soziale Probleme, finanzielle Sorgen und Krisen im persönlichen oder familiären Umfeld können mit einer Sucht einhergehen. Hilfe in solch schwieriger Situation bieten Beratungsstellen wie die Suchtberatung der Diakonie Soziale Dienste in Siegen. Beim Siegener Forum Gesundheit referierten Suchttherapeutin und Sozialarbeiterin Linda Altgeld und Sozialpädagogin und Psychologin Melanie Lück.
Neues von der Diakonie
Erneut bietet das Fortbildungszentrum der Diakonie in Südwestfalen einen kostenfreien Kurs für pflegende Angehörige an. Dieser findet an den Dienstagen 11., 18. und 25. August statt. Sieben Plätze stehen zur Verfügung.
Ziel erreicht: Zwölf junge Frauen und Männer haben an der Schule für Pflegeberufe am Diakonie Klinikum Kirchen erfolgreich die einjährige Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegehelferin bzw. -helfer (GKPH) abgeschlossen.
Andreas S. (Name geändert) gründet mit Unterstützung der Selbsthilfekontaktstelle der Diakonie in Südwestfalen eine Selbsthilfegruppe für Hirntumor-Erkrankte, die vom Team des neuroonkologischen Zentrums im Diakonie Klinikum begleitet wird.
